Was gute Workshop-Moderation ausmacht

Für Geschäfts- und Bereichsleitungen sind Kommunikation im Allgemeinen und Workshop-Moderation im Spezifischen mehr als eine Formalität oder Stilfrage.

McKinsey betont in einem Artikel zur Teamforschung, dass Kommunikation nicht bloss Begleitmusik ist, sondern einer der Mechanismen, über den Vertrauen, Koordination und Entscheidungsqualität überhaupt entstehen. Durch die Art, wie Kritik geäussert wird. Durch die Frage, ob Probleme ehrlich besprechbar sind. Durch die Qualität von Feedback. Durch das Verhalten von Führungskräften in angespannten Momenten. Durch Tonalität. Durch Zuhören.

Ich verstehe Kommunikation (und erst recht nicht Workshop-Moderation) nicht als reine Informationsvermittlung, sondern als das gemeinsame Entwickeln von Klarheit, Richtung und Wirkung. Wie in meinem Strategie-Handbuch kompakt beschrieben, wird Strategie erst dann wirksam, wenn sie aus abstrakten Gedanken in eine Sprache übersetzt wird, die für Mitarbeitende verständlich und alltagstauglich ist. Und das erfordert oft Moderation resp. Übersetzungsarbeit.

Je näher die Sprache der Strategie an der echten Sprache der Menschen ist, desto grösser die Wahrscheinlichkeit, dass sie verstanden, mitgetragen und gelebt wird.

Workshop-Moderation in Zürich Bern Basel Schweiz

Empfehlung: Strategie Handbuch für Führungskräfte

Kommunikation und Moderation ist ein essenzielles Werkzeug für die Umsetzung einer Strategie. Doch wie entwickelt man eigentlich eine gute Strategie? Das Sparkr Strategie Handbuch versteht sich als pragmatische Einführung in das Thema Strategieentwicklung. Im Zuge der Lektüre lernen Sie Vorgehensweisen, Methoden, Werkzeuge und Leitfragen sowie weitere hilfreiche Grundlagen kennen.

Sparkr begleitet Strategieentwicklungsprojekte und kann von Führungskräften auch für Sparring Sessions oder Strategie-Workshops angefragt werden. Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Erstgespräch.

Workshop-Moderation und guter Moderator für Strategie Innovation Transformation

Auch Führung ist Moderation oder anders formuliert: ein Leader ist ein Moderator. Das Leadership-Framework von Sparkr mit den sieben Spannungsfeldern moderner Führungskräfte zeigt unter anderem, dass gute Führung sich zwischen Polen bewegt wie „allwissendes Expertentum vs. aktives Zuhören“ oder „Macht konzentrieren vs. teilen“.

Gute Führung wie auch gute Workshop-Moderation ist adaptiv, kontextsensitiv und immer auch eine Frage der Kommunikationshaltung: Wann muss ich klar informieren, und wann sollte ich aktiv zuhören, um vorwärtszukommen? Wann ist der richtige Moment, um Verantwortung zu teilen und einen partizipativen Weg einzuschlagen, und wann ist ein Entscheid fällig? Solche und weitere Fragen erfordern ein Gespür für die richtige Kommunikation im richtigen Moment.

Kommunikation und Moderation ist überall

Das Wort "Kommunikation" geht auf das lateinische communicatio zurück, verwandt mit communicare: teilen, mitteilen, gemeinsam machen. Bei "Kommunikation" ist also die Idee des Gemeinsamen der Kern – etwas in einen gemeinsamen Raum zu bringen, an dem mehrere Menschen teilhaben können.

Und deshalb ist Kommunikation ist auch Zuhören im erweiterten Sinn: Was sagen mir der Markt und die Kundschaft, der Zeitgeist, die Zukunft, das Team, unsere Werte? Welche Signale empfange ich, wenn ich in diesem Sinne zuhöre? Kommunikation ist holistisch, und entsprechend breit ist mein Interesse an Kommunikation:

Strategische Kommunikation

In der strategischen Kommunikation geht es beispielsweise darum, die Essenz einer Marke, eines Unternehmens oder einer Führungspersönlichkeit freizulegen und in eine Sprache zu übersetzen, die über mehrere Dimensionen hinweg konsistent, glaubwürdig und wirksam ist. In einem Blog-Beitrag zu Marken und Archetypen beschreibe ich diese Verbindung von Vision, Werten, Haltung und Ausdruck als Grundlage einer starken Markenidentität.

Auftrittskompetenz für Führungskräfte

In der Auftrittskompetenz für Führungskräfte geht es darum, Gedanken so auf den Punkt zu bringen, dass Menschen den Kernbotschaften folgen können und letztlich der Führungskraft folgen wollen. Und weil man, in den Worten von Paul Watzlawick, „nicht nicht kommunizieren kann“, ist Auftrittskompetenz nicht nur auf einer Bühne nötig, sondern auch in Meetings, in Townhalls, in Podiumsdiskussionen oder in heiklen Entscheidungssituationen.

Leistungsfähige Teams

In der Teamarbeit geht es darum, Kommunikationsmuster sichtbar zu machen, weil Vertrauen, psychologische Sicherheit und Leistung wesentlich davon abhängen, wie Menschen miteinander sprechen. Eine klare Kommunikationskultur reduziert Reibungsverluste, beschleunigt Entscheidungen und macht Konflikte früher benenn- und auflösbar.

Laut dem 2024 State of Business Communication Report verbringen Wissensarbeitende heute rund 88 Prozent ihrer Arbeitswoche mit Kommunikation über verschiedene Kanäle hinweg. Kommunikation ist folglich nicht das, was zwischen der „eigentlichen Arbeit“ passiert. Kommunikation ist in vielen Kontexten die eigentliche Arbeit.

 

Workshops für Strategie, Innovation und Transformation

In der Workshop-Moderation für Strategie- oder Innovationsprozesse geht es darum, Unklarheiten oder Missverständnisse aufzudecken und unterschiedliche Perspektiven so zusammenzuführen, dass daraus Erkenntnisse, Prioritäten, Entscheidungen und konkrete nächste Schritte entstehen – idealerweise getragen von allen Beteiligten.

Top Moderator Schweiz

Empfehlung: Leadership Framework mit den Spannungsfeldern moderner Führungskräfte

Führungsarbeit ist anspruchsvoll - heute mehr denn je. Das Leadership Framework von Sparkr bietet einen Reflexionsrahmen, um den eigenen Führungsstil besser kennenzulernen und weiterzuentwickeln.

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Workshop-Moderation: sechs Eigenschaften professioneller Moderatoren

Gerade weil Moderation zum Beispiel in einem Strategieworkshop oder einer Sitzung der Geschäftsleitung oft unterschätzt wird, lohnt sich hier eine klare Unterscheidung: Ein guter Moderator ist nicht einfach jemand, der eloquent ist. Ein guter Moderator macht Verständigung möglich.

Aus meiner Sicht gehören dazu mindestens sechs Dinge.

Moderation braucht Vorbereitung

Wer etwa einen Strategieworkshop moderiert, muss das Thema ernst nehmen und im Vorfeld viel investieren. Gute Moderation beginnt nicht am Tag des Workshops, sondern in der Vorbereitung – mit sauberer Recherche, einem Verständnis für die Interessen und Bedürfnisse der Teilnehmenden, einem klaren Zielbild und der Fähigkeit, relevante Spannungsfelder im Voraus zu antizipieren.

Moderieren heisst Zuhören und radikale Präsenz

Zuhören ist keine passive Höflichkeit, sondern ein Akt radikaler Präsenz im Moment. Wer gut moderiert und aktiv zuhört, erkennt nicht nur, was gesagt wird, sondern auch, was noch unklar, unausgesprochen oder unausgereift ist. Und in dem Sinne ist Zuhören auch wertschaffende Führungsarbeit.

Der Moderator setzt den Rahmen

Ein guter Moderator schafft Orientierung: Ziele, Rollen, Dramaturgie und Erwartungen müssen so gesetzt werden, dass Menschen sich einbringen können, ohne in Beliebigkeit zu versinken. Gute Moderation balanciert explorative Offenheit und strukturierende, zielorientierte Leitplanken.

Ein guter Moderator ist neugierig

Gute Moderation ist kein Schaulaufen des Moderators, sondern ein ernsthaftes Interesse daran, andere oder eine Fragestellung zu verstehen. Wer neugierig ist, stellt bessere Fragen. Und bessere Fragen führen fast immer zu besseren Gesprächen. Aufrichtige Neugierde wird von Workshopteilnehmenden unterbewusst gespürt und schafft eine produktive Atmosphäre (Stichwort: psychologische Sicherheit).

Ein professioneller Moderator verdichtet

Ein erfolgreicher Workshop ist nicht einfach einer, in dem viel geredet wurde. Es ist einer, in dem auch viel gesagtwurde. In dem Komplexität sortiert, Unterschiede sichtbar und Erkenntnisse verdichtet wurden.

Der beste Moderator erzeugt Klarheit, Richtung und Wirkung

Am Ende sollte etwas entstanden sein: mehr Klarheit, eine zugespitzte Erkenntnis, eine tragfähige Entscheidung, eine neue Perspektive oder eine spürbare Verbindung zum Publikum. Gute Moderation managt nicht nur Redezeit, sondern schafft Fortschritt.

Fazit: Leadership ist Kommunikation und Moderation

Führung bedeutet nicht nur entscheiden. Führung bedeutet auch, Sinn zu geben, Prioritäten verständlich zu machen, Spannungen auszuhalten oder abzubauen, Menschen einzubinden und aus Unsicherheit Handlungsfähigkeit zu entwickeln. Darum bringt ein guter Moderator Menschen und Gedanken so zusammen, dass aus Austausch Erkenntnis, Richtung und Wirkung wird.

Moderator Empfehlung Schweiz Bern Zürich Basel Christian Lundsgaard-Hansen Sparkr

Christian Lundsgaard-Hansen von der Agentur Sparkr ist ein hervorragender Moderator für Strategie oder Transformation Workshops sowie für Konferenzen und Podien

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Mehr zu Strategie, Leadership und Innovation gibts im Sparkr Podcast

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