Neue Analyse zu KI im Schweizer Arbeitsmarkt

Rund 60 Prozent der Beschäftigten könnten profitieren – 10 bis 15 Prozent geraten unter Rationalisierungsdruck.

Ein neuer Report von sparkr(opens in new tab) analysiert und gewichtet vier Szenarien zur Wirkung künstlicher Intelligenz auf den Schweizer Arbeitsmarkt. Am wahrscheinlichsten ist eine gestaffelte, asymmetrische Disruption. Entscheidend ist nicht nur, wie viel Produktivität KI schafft, sondern in welchen Märkten diese Produktivitätsgewinne anfallen und wie Unternehmen sie nutzen. Weiter unten finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen zum Einfluss von KI auf den Arbeitsmarkt und den Report.

Sparkr publiziert Bericht zu Künstliche Intelligenz Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft

«Dieser Report ist meiner Meinung nach der umfassendste und überzeugendste Versuch, den Einfluss von KI auf den Arbeitsmarkt systematisch zu ordnen. Er liefert eine saubere Herleitung, weshalb KI erhebliches positives Potenzial entfalten kann, ohne die realen Risiken des Strukturwandels zu verharmlosen.»

 

Prof. Marcel Salathé, Co-Direktor AI Center EPFL

Christian Lundsgaard von sparkr berät private und öffentliche Institutionen in der Schweiz zu Strategie, Technologie, Innovation

KI und Arbeitsmarkt Report: eine gestaffelte, asymmetrische Disruption

Künstliche Intelligenz wird über die kommenden Jahren einen signifikanten Einfluss auf den Schweizer Arbeitsmarkt ausüben. Eine KI-bedingte Massenarbeitslosigkeit ist nicht das wahrscheinlichste Szenario. Wahrscheinlicher ist ein asymmetrischer, gestaffelter Strukturwandel. Die Gesamtbeschäftigung kann stabil bleiben oder gar wachsen, auch wenn während dessen unter der Oberfläche einzelne Gruppen und Tätigkeiten erheblich unter Druck geraten. Der Report von sparkr(opens in new tab) vergleicht vier Szenarien, offeriert tief gehende Analysen sowie Handlungsempfehlungen.

Rund
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der Beschäftigten könnten von KI profitieren
Rund
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der Beschäftigten mit begrenzter KI-Wirkung
Bis zu
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der Beschäftigten direkt unter Druck

Laden Sie den vollständigen 80-seitigen Report kostenlos herunter(opens in new tab) oder lesen Sie hier das Executive Summary(opens in new tab). Auch eine Sonderausgabe des sparkr Podcast mit Prof. Marcel Salathé ist verfügbar (siehe Box unten).

Wenn Sie das Gespräch suchen und Kontakt aufnehmen möchten, buchen Sie gerne einen Termin mit dem Autor Christian Lundsgaard-Hansen(opens in new tab) oder schreiben Sie eine Email(opens in new tab).

Strategieberatung Workshop Moderation Christian Lundsgaard Sparkr

KI und Arbeitsmarkt Report Preview

Der 80-seitige Report vergleicht vier Szenarien, synthetisiert aktuelle Schweizer und internationale Evidenz und nimmt daraus eine eigene Einordnung und Gewichtung für den Schweizer Arbeitsmarkt vor. Der vollständige Report ist als PDF-Download kostenlos verfügbar.(opens in new tab)

Künstliche Intelligenz KI Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft - der Sparkr Bericht von Christian Lundsgaard gibt Antworten

sparkr Podcast:
Executive Briefing zu KI mit Prof. Marcel Salathé

Im sparkr Podcast interviewt Christian Lundgaard-Hansen herausragende Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zu strategisch relevanten Themen, Innovation und Leadership-Fragen.

Hören Sie sich das Executive Briefing zu künstlicher Intelligenz und KI-Agenten mit Prof. Marcel Salathé, Co-Direktor des AI Centers der EPFL, in Ihrer bevorzugten Podcast App an. Zum Beispiel auf Spotify(opens in new tab) oder Apple Podcast(opens in new tab).

Christian Lundsgaard von Sparkr ist ein gefragter Strategieberater, Executive Coach und Moderator

Was bedeutet KI für Ihre Organisation?

Christian Lundsgaard-Hansen Sparkr Presse Portrait

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Christian Lundsgaard-Hansen von sparkr begleitet Institutionen aus dem privaten und öffentlichen Sektor bei Strategie-, Transformations- und Leadership-Themen.

sparkr unterstützt mit Dienstleistungen wie Beratung, Projektleitung, persönlichem Executive Sparring oder Workshop-Moderation. Immer mit dem Ziel, dass die Zukunft geprägt von gesellschaftlichem und technologischem Wandel als Chance genutzt werden kann.

  • Begleitung von Strategieprozessen
  • Verfassen von Studien und Reports
  • Konzeption und Leitung von Arbeitsgruppen
  • Moderation von Roundtables, Workshops oder Tagungen
  • Persönliche Sparring Sessions mit Verantwortungsträgern

Für Hintergrundgespräche, Vorträge und Workshops steht Ihnen der Autor dieses Reports, Christian Lundsgaard-Hansen, persönlich zur Verfügung.

Künstliche Intelligenz verändert den Arbeitsmarkt. Juniors und Berufseinstieg betroffen.

Executive Briefings und Vorträge

Management Workshops

Sparring für HR und Leadership

Christian Lundsgaard von sparkr ist Strategieberater und Verfasser eines ausführlichen Berichts zu KI und Arbeitsmarkt

Häufige Fragen zu KI und dem Schweizer Arbeitsmarkt

Wie wirkt sich künstliche Intelligenz auf Arbeitsplätze, Berufe und Unternehmen in der Schweiz aus? Der Report «Künstliche Intelligenz und der Schweizer Arbeitsmarkt» analysiert aktuelle Schweizer und internationale Evidenz und ordnet die wichtigsten Chancen und Risiken ein.

Wie verändert künstliche Intelligenz den Schweizer Arbeitsmarkt?
Künstliche Intelligenz wird den Schweizer Arbeitsmarkt voraussichtlich nicht als einheitlicher Schock treffen. Der Report kommt zum Schluss, dass eine «gestaffelte, asymmetrische Disruption» am plausibelsten ist: Einige Tätigkeiten, Berufsgruppen und Märkte geraten früh unter Druck, während andere von höherer Produktivität, zusätzlicher Kapazität oder neuer Nachfrage profitieren können. Die Gesamtbeschäftigung kann dabei relativ stabil bleiben, obwohl sich unter der Oberfläche erhebliche Veränderungen vollziehen.

Wird künstliche Intelligenz in der Schweiz viele Arbeitsplätze vernichten?
Eine KI-bedingte Massenarbeitslosigkeit ist gemäss der Analyse nicht das wahrscheinlichste Szenario. Wahrscheinlicher ist ein tiefgreifender Strukturwandel. In einzelnen stark digitalisierten und eher gesättigten Märkten kann KI den Personalbedarf reduzieren. Gleichzeitig kann sie in Wachstumsfeldern neue Angebote ermöglichen, Unternehmen skalierbarer machen oder Fachkräfte entlasten. Entscheidend ist deshalb nicht nur, was KI technisch automatisieren kann, sondern wie Unternehmen und Märkte auf die Produktivitätsgewinne reagieren.

Welche Berufe und Tätigkeiten sind besonders stark von KI betroffen?
Besonders KI-exponiert sind Tätigkeiten, die digital, textbasiert, analytisch, kommunikativ oder stark standardisierbar sind. Dazu können Teile der Administration, Analyse, Kommunikation, Rechtsarbeit, Marketing, Softwareentwicklung oder Beratung gehören. Der Report betont jedoch, dass KI in erster Linie Aufgaben verändert und nicht automatisch ganze Berufe ersetzt. Innerhalb desselben Berufs können einzelne Tätigkeiten automatisiert werden, während andere wichtiger werden.

Welche Beschäftigten könnten von KI profitieren?
Der Report schätzt, dass rund 55 bis 65 Prozent der Beschäftigten in der Schweiz in Marktkonstellationen arbeiten, in denen KI eher zusätzliche Kapazität, Wachstum, bessere Qualität oder Entlastung ermöglichen könnte. Dazu zählen sowohl digitale Wachstumsfelder als auch personennahe Bereiche wie Gesundheit, Pflege oder Bildung. Voraussetzung ist allerdings, dass Produktivitätsgewinne in Innovation, neue Leistungen, Qualifizierung und Wachstum übersetzt werden und nicht ausschliesslich der Kostensenkung dienen.

Wo besteht der grösste Rationalisierungsdruck durch KI?
Besonders hoch ist der Rationalisierungsdruck dort, wo zwei Faktoren zusammenkommen: eine hohe digitale KI-Exposition und eine begrenzte zusätzliche Nachfrage. Der Report ordnet rund 10 bis 15 Prozent der Schweizer Beschäftigten solchen Marktkonstellationen zu. Beispiele können standardisierte administrative Dienstleistungen, Backoffice-Tätigkeiten, Callcenter oder Übersetzungsleistungen sein. Die Prozentwerte sind als quellenbasierte Einordnung und nicht als exakte Prognose zu verstehen.

Warum könnten Berufseinsteiger besonders stark von künstlicher Intelligenz betroffen sein?
Viele klassische Einstiegsaufgaben lassen sich bereits heute teilweise mit generativer KI unterstützen oder automatisieren. Dazu gehören beispielsweise Recherchen, erste Analysen, Dokumentation, Textentwürfe oder einfachere Programmierarbeiten. Werden solche Aufgaben reduziert, kann dies den Zugang zu Berufen und den Aufbau von Erfahrung erschweren. Deshalb können sich Veränderungen im Arbeitsmarkt zuerst bei Einstiegsmöglichkeiten und Karrierepfaden zeigen, bevor sie in der allgemeinen Arbeitslosenquote deutlich sichtbar werden.

Warum ist die Schweiz besonders stark von der Entwicklung betroffen?
Die Schweiz ist eine ausgeprägte Dienstleistungs- und Wissensökonomie. Rund 78 Prozent der Erwerbstätigen arbeiten im Dienstleistungssektor, und viele Tätigkeiten sind stark digitalisiert. Damit befindet sich ein grosser Teil der Schweizer Wirtschaft grundsätzlich nahe an der KI-Frontlinie. Gleichzeitig verfügt die Schweiz mit Berufsbildung, hoher Erwerbsbeteiligung, innovativen Unternehmen und einem vergleichsweise flexiblen Arbeitsmarkt über wichtige Voraussetzungen, um den Strukturwandel zu gestalten.

Wovon hängt ab, ob KI mehr oder weniger Arbeitsplätze schafft?
Eine zentrale These des Reports lautet: Entscheidend ist, wohin die durch KI entstehende Produktivität fliesst. In einem wachsenden Markt kann höhere Produktivität dazu führen, dass Unternehmen mehr Kunden bedienen, neue Angebote entwickeln und zusätzliche Nachfrage erschliessen. In einem gesättigten Markt kann dieselbe Produktivitätssteigerung dagegen dazu führen, dass weniger Personal benötigt wird. Die Wirkung von KI auf Beschäftigung ist deshalb nicht rein technologisch bestimmt, sondern hängt stark von Nachfrage, Marktstruktur und Unternehmensentscheidungen ab.

Was sollten Unternehmen im Umgang mit KI und dem Arbeitsmarkt beachten?
Unternehmen sollten KI nicht nur als Instrument zur Effizienz- und Kostensenkung betrachten. Langfristig entscheidend ist, ob Produktivitätsgewinne auch in Innovation, neue Dienstleistungen, neue Rollen und die Weiterentwicklung von Mitarbeitenden investiert werden. Besonders wichtig wird zudem die Frage, wie Unternehmen weiterhin Einstiegsrollen und Lernmöglichkeiten schaffen, wenn klassische Junior-Aufgaben zunehmend automatisiert werden.

Ist der Report eine wissenschaftliche Studie?
Der Report ist keine neue empirische Primärstudie. Er bündelt und analysiert rund 50 Schweizer und internationale Quellen, vergleicht vier mögliche Szenarien und entwickelt daraus eine eigene Einordnung für den Schweizer Arbeitsmarkt. Dazu gehört auch eine quellenbasierte Heuristik, mit der verschiedene Marktkonstellationen und ihre mögliche KI-Exposition eingeordnet werden. Ziel ist nicht eine punktgenaue Prognose, sondern eine fundierte Grundlage für die strategische und wirtschaftspolitische Debatte.

Künstliche Intelligenz verändert den Arbeitsmarkt. Juniors und Berufseinstieg betroffen.

Für Medien

Für Medienschaffende stehen auf einer separaten Medienseite die Medienmitteilung, hochauflösende Grafiken, Portraitfotos und weitere Unterlagen zur Verfügung.